EU-Bericht 2025: Albanien erzielt weitere Fortschritte bei der Justizreform
Laut dem Albanien-Bericht 2025 der Europäischen Kommission befindet sich Albanien im Bereich der Justiz zwischen einem mittleren und guten Vorbereitungsstand und hat weitere Fortschritte erzielt. Die umfassende Justizreform wurde fortgesetzt und trägt zunehmend zur Stärkung der Unabhängigkeit und Rechenschaftspflicht der Justiz bei.
Ein zentrales Ergebnis ist der Abschluss des Vetting-Prozesses für alle Richterinnen, Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte in erster Instanz. Die Berufungsverfahren wurden beschleunigt und liegen im Zeitplan, um die verfassungsrechtliche Frist bis Juni 2026 einzuhalten. Der Hohe Justizrat und der Hohe Staatsanwaltschaftsrat haben ihre internen Verfahren und Standards weiter verbessert, während neue Ernennungen von Magistraten zur Reduzierung von Personalengpässen insbesondere auf erster Instanz beigetragen haben.
Gleichzeitig weist der Bericht auf anhaltende Herausforderungen hin. Dazu zählen Verzögerungen bei der Besetzung bestimmter Gremien, Defizite bei Effizienz und Qualität der Rechtsprechung sowie fortbestehende Versuche politischer Einflussnahme auf Justiz und Staatsanwaltschaft. Positiv hervorgehoben wird die Annahme der neuen sektorübergreifenden Justizstrategie 2024–2030 sowie die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für ein modernes elektronisches Fallmanagementsystem.
Insgesamt bestätigt der Bericht, dass Albanien wichtige Fortschritte erzielt hat, unterstreicht jedoch die Notwendigkeit anhaltender Reformanstrengungen, um die Integrität, Qualität und Effizienz der Justiz weiter zu stärken und die europäischen Standards dauerhaft zu erfüllen.
Quelle: https://enlargement.ec.europa.eu/document/download/fe9138b7-90fe-4277-a12c-3a03f6d1957f_en?filename=albania-report-2025.pdf&utm



Der internationale Tourismus leistet einen immer größeren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Albaniens. Laut Angaben der Zentralbank erreichten die Nettoeinnahmen aus dem Auslandstourismus in den ersten neun Monaten des Jahres rund 4,4 Milliarden Euro, verglichen mit 3,9 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit verzeichnete der Sektor ein Wachstum von 14,5 Prozent.
Die Kunst des Spielens, Singens und der Herstellung der Lahuta wurde in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes mit dringendem Schutzbedarf aufgenommen. Sie gehört zu den wertvollsten Ausdrucksformen der albanischen kulturellen Identität und wird seit Generationen lebendig weitergegeben.
. Die Schüler*innen, mit traditionellen Trachten, einem strahlenden Lächeln und voller Stolz, traten mutig vor Publikum, Eltern und Gäste. Mit dem Gesang der Nationalhymne begann ein Programm, das alle Herzen berührte: Gedichte, Lieder, Tänze und patriotische Beiträge sorgten für Gänsehaut und riefen Erinnerungen an die Heimat wach.
Er betonte, wie wichtig es sei, unsere Muttersprache, Tradition und Identität zu bewahren, egal, wo wir leben. Zudem stellte er sich als verlässliche Anlaufstelle für alle Albanerinnen und Albaner in Nordrhein-Westfalen vor. Gemeinsam mit Alba Tahiri, seiner albanischstämmigen und in Deutschland ausgebildeten Mitarbeiterin, möchte er die Gemeinschaft stärken und überall dort Unterstützung bieten, wo sie gebraucht wird.
betrachtet die albanische Gemeinschaft nicht nur als Trägerin eines reichen kulturellen Erbes, sondern auch als eine Kraft mit großem Potenzial für die kommenden Jahrzehnte. Ihr starkes Engagement, ihre wachsende Zahl junger Fachkräfte sowie ihr unternehmerischer und kreativer Geist machen sie zu einem wichtigen Impulsgeber für positive Entwicklungen, sowohl in Albanien als auch innerhalb der Diaspora.