Strategische Investitionen: CWP Europe treibt grüne Großprojekte im Westbalkan voran

Während des EU-Westbalkan-Investitionsforums in Tirana unterzeichnete CWP Europe gemeinsam mit der Europäische Kommission (GD ENEST), der Albanian Investment Development Agency sowie der Montenegro Investment Promotion Agency eine Gemeinsame Erklärung zur Unterstützung zweier wegweisender Erneuerbare-Energie-Projekte: des 600-MW-Tropoja-Windparks in Albanien und des 400-MW-Montechevo-Solarparks mit Batteriespeicher in Montenegro.

Die Projekte zielen darauf ab, saubere und bezahlbare Energie bereitzustellen, die Energieunabhängigkeit des Westbalkans zu stärken und die regionale Integration in den europäischen Energiemarkt zu beschleunigen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hob hervor, dass diese Investitionen nicht nur zur Senkung der Stromkosten beitragen, sondern auch ein neues energetisches Rückgrat für den Westbalkan und Europa schaffen.

Der Tropoja-Windpark unterstützt Albaniens nationale Energiestrategie, während der Montechevo-Solarpark mit Batteriespeicher direkt an Montenegros neues 400-kV-Übertragungsnetz angebunden ist und strategische Verbindungen, einschließlich des Untersee-HGÜ-Kabels nach Italien – nutzt. Mit diesen Projekten unterstreicht CWP Europe seine führende Rolle bei der Entwicklung großskaliger erneuerbarer Energieprojekte in Südosteuropa und seinen Beitrag zu einer nachhaltigen, resilienten und wettbewerbsfähigen europäischen Energiezukunft.

Quelle: https://www.cwp.eu/news/cwp-europe-and-the-european-commission-to-advance-renewable-energy-in-albania-and-montenegro

Bildung im Wandel: Die Perspektive des Honorarkonsuls Albaniens in NRW

Eine Einordnung aus Sicht des Honorarkonsuls Albaniens Prof. Dr. Thomas Druyen

Deutschland befindet sich in einer bildungspolitischen Zerreißprobe. Die aktuellen Debatten, etwa über die Abschaffung grundlegender Rechenverfahren wie des schriftlichen Dividierens, sind dabei nur Symptome eines tieferliegenden Problems. Die eigentliche Herausforderung liegt im rasanten Vormarsch der Künstlichen Intelligenz, die den Alltag von Kindern und Jugendlichen bereits heute prägt.

Nach intensiver Auseinandersetzung mit internationalen Studien, Gesprächen mit Pädagogen sowie dem Blick auf andere Bildungssysteme wird deutlich: Was vielfach als notwendige Modernisierung verstanden wird, birgt erhebliche Risiken. Lernen reduziert sich zunehmend auf die Nutzung digitaler Werkzeuge. Doch Bildung ist mehr als Effizienz und technische Unterstützung, sie ist ein Prozess des Denkens, Verstehens und der eigenständigen Urteilsbildung. Werden diese Fähigkeiten nicht systematisch entwickelt, droht eine nachhaltige Schwächung der kognitiven Entwicklung junger Menschen.

KI zwischen Hype, Verbot und Überforderung

Der gegenwärtige Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Bildungswesen ist uneinheitlich und von Unsicherheit geprägt. Während einige Schulen mutig Pilotprojekte starten, reagieren andere mit pauschalen Verboten. Lehrkräfte fühlen sich häufig alleingelassen, Eltern sind verunsichert, und Schülerinnen und Schüler nutzen KI-Anwendungen längst selbstverständlich – meist ohne pädagogische Begleitung, ohne klare Regeln und ohne Bewusstsein für Verantwortung.

Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob KI Teil der Schule sein soll. Sie ist es längst. Die Frage ist vielmehr, wie und zu welchem Zeitpunkt ihr Einsatz sinnvoll ist. Ein zu früher, unreflektierter Umgang kann ebenso schädlich sein wie das vollständige Ignorieren einer technologischen Realität, die unsere Gesellschaft dauerhaft verändern wird.

Die Grenzen des bestehenden Bildungssystems

Zahlreiche Bildungsanalysen zeigen, dass unser heutiges Schulsystem aus einer Zeit stammt, die mit den Anforderungen der Gegenwart nur noch bedingt vereinbar ist. Noch immer stehen Prüfungsformate im Mittelpunkt, die vor allem auswendig gelerntes Wissen abfragen. Gleichzeitig erleben Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule eine Welt, in der intelligente Systeme Entscheidungen vorbereiten, Prozesse steuern und Informationen in Echtzeit liefern.

Viele junge Menschen lernen für Noten und Abschlüsse,  nicht für das Leben. Urteilskraft, ethische Orientierung und Verantwortungsbewusstsein geraten dabei zunehmend in den Hintergrund. Besonders problematisch ist, dass der Umgang mit KI zwar alltäglich geworden ist, jedoch ohne strukturierte Anleitung erfolgt. Dies gefährdet nicht nur die Selbstständigkeit, sondern langfristig auch die demokratische Mündigkeit kommender Generationen.

Ein neuer Bildungsansatz ist erforderlich

Die Auswertung internationaler Bildungsmodelle und Zukunftsstudien legt nahe, dass ein grundlegender Perspektivwechsel notwendig ist:

  • Lernen muss sich an zukünftigen Herausforderungen orientieren, nicht an überholten Strukturen
  • Weniger reines Pauken, mehr eigenständiges Denken und Problemlösen
  • Weniger standardisierte Prüfungen, mehr Praxis, Projekte und Experimente
  • Lehrkräfte als Lernbegleiter und Coaches, nicht primär als Kontrolleure
  • Künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug – nicht als Ersatz für Denken und Verantwortung

Dort, wo Lernen mit realen Fragestellungen und Zukunftsthemen verbunden wird, steigen Motivation, Kompetenz und Selbstvertrauen nachweislich. Bildung gewinnt wieder an Sinn und Wirkung.

Ein notwendiger Appell

Die Diskussion um Künstliche Intelligenz an Schulen ist kein technisches Randthema. Sie berührt den Kern unserer Bildungs- und Gesellschaftsordnung. Zwischen blindem Technikglauben und reflexhaften Verboten braucht es klare Leitlinien, Mut zur Reform und eine gemeinsame Vision.

Die Schule von morgen entscheidet sich heute.

Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/zukunftsforscher-warnt-vor-ki-kollaps-wir-muessen-die-schule-retten-6968c60a93fcdee3c2bea85e

Albanien schließt sich Trumps Initiative für globalen Frieden an

Das Parlament von Albanien hat am Donnerstag einer Regierungsentscheidung zugestimmt, dem sogenannten Board of Peace beizutreten, einer internationalen Initiative zur Lösung globaler Konflikte, die vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ins Leben gerufen wurde.

Ministerpräsident Edi Rama bezeichnete den Beitritt als „Akt des guten Willens“ und als besondere Ehre für das Land. Er erklärte, dass die Teilnahme Albaniens Position in der internationalen Diplomatie stärken und sicherstellen solle, dass das Land weiterhin an wichtigen globalen Entscheidungsprozessen beteiligt bleibt. Die entsprechende Gesetzgebung wurde mit 110 von 140 Stimmen verabschiedet.

Auch Bulgarien hat sich der Initiative angeschlossen. Die Entscheidung wurde von der scheidenden Regierung getroffen und soll in der kommenden Woche vom Parlament ratifiziert werden. Der bulgarische Diplomat Nikolay Mladenov, ein ehemaliger UN-Sondergesandter, wurde im Rahmen der Initiative zum Hohen Vertreter für Gaza ernannt.

Darüber hinaus ist auch das benachbarte Kosovo, ein enger Verbündeter der Vereinigten Staaten, dem Board of Peace beigetreten. Bulgarien und Ungarn sind bislang die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die sich der Initiative angeschlossen haben.

Quelle: https://www.globalbankingandfinance.com/albania-bulgaria-join-trumps-board-peace/?utm_source=chatgpt.com

Erfolgreicher Auftritt Albaniens auf der Internationalen Tourismusmesse in Madrid

Albanien zieht auf der Internationalen Tourismusmesse FITUR, die derzeit in Madrid stattfindet, außergewöhnliche Aufmerksamkeit auf sich. Die Messe zählt zu den größten globalen Veranstaltungen im Bereich Tourismus.

Der albanische Premierminister Edi Rama erklärte in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken, dass Albanien von den internationalen Märkten zunehmend als ein authentisches Ganzjahres-Reiseziel wahrgenommen wird.

„Auf der Tourismusmesse in Madrid, die zugleich ein zentraler Treffpunkt für Tourismusfachleute ist und an der mehr als 160 Länder aus aller Welt sowie über 10.000 Unternehmen teilnehmen, erfährt Albanien außergewöhnliche Aufmerksamkeit als ganzjähriges Tourismusziel“, betonte Rama.

An der FITUR nehmen über 160 Staaten und Tausende internationale Tourismusveranstalter teil, was diese Veranstaltung zu einer wichtigen Plattform für den Abschluss neuer Verträge und Kooperationen macht. Die Teilnahme Albaniens zielt darauf ab, das touristische Angebot über die Sommersaison hinaus zu erweitern und das Land als wettbewerbsfähiges Reiseziel für das gesamte Jahr zu positionieren.

Zelenskyy trifft Außenministerin Elisa Spiropali und verleiht ihr eine hohe ukrainische Auszeichnung

Die albanische Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Elisa Spiropali, traf in Kyjiw mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy zusammen. Das Treffen fand in einer für die Ukraine besonders schwierigen Phase statt und unterstrich die enge politische und diplomatische Unterstützung Albaniens.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die militärische Zusammenarbeit, die europäische Integration sowie gemeinsame Initiativen zur Unterstützung der Ukraine. Präsident Zelenskyy würdigte die Solidarität Albaniens seit Beginn des Krieges.

Als Zeichen der Anerkennung für ihr Engagement und ihre Unterstützung bot Präsident Zelenskyy Elisa Spiropali eine hohe staatliche Auszeichnung an und verlieh ihr den Orden der Fürstin Olga, I. Klasse. Diese Ehrung gilt als besonderes Symbol der Dankbarkeit des ukrainischen Staates.

Auf dem Weg in die Europäische Union: Albaniens beschleunigte Integration und Reformdynamik

Albanien durchläuft derzeit eine intensive Phase seines europäischen Integrationsprozesses und zählt zu den Kandidatenländern mit dem schnellsten Fortschritt auf dem Weg zur Europäischen Union. Die Öffnung aller Verhandlungscluster innerhalb kurzer Zeit hat das Bild einer Erfolgsgeschichte entstehen lassen, getragen von der klaren geopolitischen Ausrichtung des Landes, breiter öffentlicher Unterstützung und direktem politischem Engagement auf höchster europäischer Ebene.

Nach der Wiederbelebung der EU-Erweiterungsdynamik im Kontext des Krieges in der Ukraine sehen sich die meisten Länder des westlichen Balkans mit Verzögerungen und Blockaden konfrontiert. Albanien stellt hierbei eine Ausnahme dar und schreitet mit ungewöhnlicher Geschwindigkeit voran. Dennoch wird die nächste Phase des Prozesses, die Erfüllung grundlegender Standards in Bezug auf Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte, den ersten echten Test der staatlichen Fähigkeit darstellen, politische Zusagen in konkrete Umsetzung zu überführen.

Die Ambition, die Beitrittsverhandlungen bis 2027 abzuschließen, erfordert nicht nur politischen Willen, sondern auch einen inklusiven politischen Dialog sowie strengere Bewertungen seitens der Europäischen Union. Ein kritischeres und zugleich ehrlicheres Vorgehen aus Brüssel ist entscheidend, um die transformative Kraft des Erweiterungsprozesses zu bewahren und den Eindruck eines bloß oberflächlichen Fortschritts zu vermeiden.

Gleichzeitig vertieft sich Albaniens Einbindung in den europäischen öffentlichen Raum schrittweise durch Tourismus, Kultur und zwischenmenschliche Kontakte, was das Land für die westeuropäische Öffentlichkeit zunehmend sichtbar macht. Die Unterstützung für eine weitere EU-Erweiterung bleibt jedoch innerhalb der Union fragil, was den Aufbau eines glaubwürdigen und nachhaltigen Arguments für den Beitritt in den kommenden Jahren umso dringlicher macht.

In dieser entscheidenden Phase wird sich der Erfolg Albaniens nicht allein an der Geschwindigkeit der Verhandlungen messen lassen, sondern an der Tiefe der Reformen und an der Fähigkeit, diese in dauerhafte demokratische und institutionelle Standards zu überführen.

Quelle: https://dgap.org/en/research/publications/albanias-eu-accession-sprint?utm_

EU-Bericht 2025: Albanien erzielt weitere Fortschritte bei der Justizreform

Laut dem Albanien-Bericht 2025 der Europäischen Kommission befindet sich Albanien im Bereich der Justiz zwischen einem mittleren und guten Vorbereitungsstand und hat weitere Fortschritte erzielt. Die umfassende Justizreform wurde fortgesetzt und trägt zunehmend zur Stärkung der Unabhängigkeit und Rechenschaftspflicht der Justiz bei.

Ein zentrales Ergebnis ist der Abschluss des Vetting-Prozesses für alle Richterinnen, Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte in erster Instanz. Die Berufungsverfahren wurden beschleunigt und liegen im Zeitplan, um die verfassungsrechtliche Frist bis Juni 2026 einzuhalten. Der Hohe Justizrat und der Hohe Staatsanwaltschaftsrat haben ihre internen Verfahren und Standards weiter verbessert, während neue Ernennungen von Magistraten zur Reduzierung von Personalengpässen insbesondere auf erster Instanz beigetragen haben.

Gleichzeitig weist der Bericht auf anhaltende Herausforderungen hin. Dazu zählen Verzögerungen bei der Besetzung bestimmter Gremien, Defizite bei Effizienz und Qualität der Rechtsprechung sowie fortbestehende Versuche politischer Einflussnahme auf Justiz und Staatsanwaltschaft. Positiv hervorgehoben wird die Annahme der neuen sektorübergreifenden Justizstrategie 2024–2030 sowie die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für ein modernes elektronisches Fallmanagementsystem.

Insgesamt bestätigt der Bericht, dass Albanien wichtige Fortschritte erzielt hat, unterstreicht jedoch die Notwendigkeit anhaltender Reformanstrengungen, um die Integrität, Qualität und Effizienz der Justiz weiter zu stärken und die europäischen Standards dauerhaft zu erfüllen.

Quelle: https://enlargement.ec.europa.eu/document/download/fe9138b7-90fe-4277-a12c-3a03f6d1957f_en?filename=albania-report-2025.pdf&utm

🇦🇱 Von der Leyen lobt Albaniens Fortschritte: Ein Schlüsselland im EU-Erweiterungsprozess

Beim EU–Westbalkan-Gipfel in Brüssel hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, Albanien ausdrücklich für seine bemerkenswerten Fortschritte auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft gelobt. Ihrer Einschätzung nach ist Albanien eines der Länder, die den Erweiterungsprozess derzeit am überzeugendsten vorantreiben.

Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt sei die EU-Erweiterung wieder eine realistische Perspektive, betonte von der Leyen. In diesem Zusammenhang hob sie besonders Albanien und Montenegro hervor und bezeichnete deren Reformfortschritte als „beeindruckend“. Diese Entwicklung sende ein starkes Signal an die internationale Gemeinschaft und zeige, dass das europäische Angebot, Solidarität, Stabilität und Chancen, weiterhin attraktiv sei.

Die Kommissionspräsidentin machte deutlich, dass die Integration Albaniens nicht nur eine politische Entscheidung, sondern eine strategische Investition in die Sicherheit und Freiheit Europas darstelle. Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und zunehmender geopolitischer Spannungen müsse der Erweiterungsprozess mit der Geschwindigkeit der globalen Veränderungen Schritt halten.

Ein zentrales Instrument hierfür ist der EU-Wachstumsplan für den Westbalkan, von dem auch Albanien profitiert. Dieser verbindet gezielt Reformen mit finanziellen Mitteln, um nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen und den wirtschaftlichen Abstand zur EU zu verringern. Ziel ist es, den Ländern der Region bereits vor der Vollmitgliedschaft konkrete Vorteile der europäischen Integration zu verschaffen.

Von der Leyen verwies zudem auf erste positive Effekte: Die wirtschaftliche Entwicklung im Westbalkan zeige steigende Wachstumsraten, was das Vertrauen in die europäische Zukunft der Region widerspiegele. Albanien spiele dabei eine wichtige Rolle als stabilisierender Faktor und Reformmotor im westlichen Balkan.

Abschließend bezeichnete sie den aktuellen Moment als eine historische Chance für die EU-Erweiterung. Der politische Wille und die Reformdynamik in Ländern wie Albanien seien stärker denn je, nun gelte es, diesen Schwung gemeinsam zu nutzen.

Diella, Albaniens erste KI-Ministerin, vor historischer Erweiterung

Diella, das erste vollständig auf künstlicher Intelligenz basierende System, das ein Ministeramt in der Regierung von Premierminister Edi Rama innehat, soll künftig 83 digitale „Kinder“ bekommen, die als parlamentarische Assistenten fungieren werden. Dies gab Rama beim Global Dialogue Forum in Berlin bekannt.

Laut dem Premierminister werden diese KI-Assistenten an Parlamentssitzungen teilnehmen, Protokolle führen, Debatten analysieren und Abgeordneten Empfehlungen geben, wie sie auf bestimmte Gesetzesinitiativen reagieren sollen. Sie verfügen über umfassendes Wissen zum EU-Recht und zu parlamentarischen Verfahren.

Diella begann ursprünglich als digitale Assistentin für öffentliche Online-Dienste und wurde im September zur Ministerin ernannt. Zu ihrem Mandat gehört unter anderem die Verwaltung öffentlicher Ausschreibungen, die laut Rama vollständig korruptionsfrei gestaltet werden sollen. Diella betonte selbst, dass künstliche Intelligenz keine Beamten ersetzen werde, sondern deren Arbeit unterstützt und effizienter macht, insbesondere durch Datenanalyse und die Übernahme repetitiver Aufgaben.

Edi Rama in Brüssel: Was wird beim EU–Westbalkan-Gipfel diskutiert

Der albanische Premierminister Edi Rama hält sich derzeit in Brüssel auf, wo er am EU–Westbalkan-Gipfel teilnimmt. Das Treffen findet in einer sensiblen Phase für Europa und die Region statt und gilt als wichtiges politisches und diplomatisches Ereignis.

Im Mittelpunkt der Gespräche steht der EU-Integrationsprozess Albaniens. Rama fordert, dass die Europäische Union ihre Zusagen gegenüber den Ländern des Westbalkans einhält und konkrete Schritte zur Beschleunigung der Beitrittsverhandlungen setzt. Die von Albanien umgesetzten Reformen müssten mit greifbaren Fortschritten belohnt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der EU-Wachstumsplan für den Westbalkan, der Investitionen in Wirtschaft, Infrastruktur, Energie und Digitalisierung vorsieht. Albanien strebt an, diese Mittel für strategische Projekte zu nutzen, die das Wirtschaftswachstum und das Wohlergehen der Bevölkerung stärken..

Abschließend betonte Rama die strategische Bedeutung des Westbalkans für die Stabilität Europas. Die europäische Zukunft der Region sei eine Frage der Sicherheit und dürfe nicht weiter aufgeschoben werden.