Tirana: Aktivitäten der Global Money Week 2026 gestartet

In Albanien wurde in der Hauptstadt Tirana die Global Money Week 2026 feierlich eröffnet. An der Zeremonie nahmen Vertreter verschiedener Institutionen, Regierungsbeamte sowie zahlreiche junge Menschen teil, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.

Der Gouverneur der albanischen Zentralbank, Gent Sejko, erklärte in seiner Ansprache, dass es sich um eine jährlich von der Bank von Albanien organisierte Initiative handelt, die sich insbesondere an Jugendliche richtet und dem zentralen Ziel der Institution dient: der Förderung der finanziellen Bildung.

„Finanzielle Bildung ist ein sehr wichtiges Element der allgemeinen Bildung, da sie mit dem Wohlergehen der Bevölkerung und der Gesellschaft insgesamt verbunden ist. Sie hilft jungen Menschen, die richtigen Informationen für ihre Zukunft zu erhalten“, betonte Sejko.

Nach Angaben der Bank von Albanien findet die Global Money Week vom 16. bis 22. März 2026 in zahlreichen Ländern weltweit statt. Sie bringt öffentliche Institutionen, den Finanzsektor, Bildungseinrichtungen und weitere Partner zusammen, um gemeinsam die Finanzkompetenz in der Gesellschaft zu stärken, mit besonderem Fokus auf die junge Generation.

Das Jahr 2026 hat für Albanien zudem eine besondere symbolische Bedeutung, da es den 100. Jahrestag der Ausgabe der ersten nationalen albanischen Währung markiert.

Das diesjährige Motto lautet: „Kluge Gespräche über Geld: 100 Jahre nationale Währung“. In den kommenden Tagen sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, darunter öffentliche Vorträge, Wettbewerbe, Initiativen sowie Informationsveranstaltungen für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Geldmanagement, finanzielle Entscheidungsfindung und die Bedeutung finanzieller Bildung.

Albanien gehört laut NCSI 2026 zu den weltweit führenden Ländern im Bereich Cybersicherheit

Albanien hat im Jahr 2026 einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der Cybersicherheit erzielt und belegt laut dem National Cyber Security Index (NCSI) weltweit den 9. Platz mit einer Gesamtbewertung von 92,5 Punkten.

Diese Platzierung stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren dar. Während das Land im Jahr 2023 noch auf Rang 54 und im Jahr 2025 auf Rang 15 lag, zählt Albanien nun zu den global führenden Staaten in diesem Bereich. Die kontinuierliche Aufwärtsentwicklung zeigt eine nachhaltige Stärkung der nationalen Cyberabwehr und der institutionellen Kapazitäten.

Die Bewertung des NCSI basiert auf einer umfassenden Analyse der nationalen Fähigkeiten zur Bewältigung von Cyberrisiken. Berücksichtigt werden unter anderem der rechtliche und politische Rahmen, der Schutz kritischer Infrastrukturen und essenzieller Dienste, das Management von Cybervorfällen sowie der Ausbau technischer Kompetenzen und die internationale Zusammenarbeit. Die hohe Punktzahl Albaniens spiegelt die Erfüllung zahlreicher Indikatoren wider, die sich auf institutionelle Organisation, Präventionsmaßnahmen und effektive Reaktionsmechanismen beziehen.

Im betrachteten Zeitraum haben die zuständigen Behörden, insbesondere die Nationale Behörde für Cybersicherheit, eine Vielzahl von Cyberbedrohungen und Sicherheitsvorfällen erfolgreich bewältigt. Dabei wurden Fähigkeiten zur frühzeitigen Erkennung, Analyse und schnellen Reaktion weiter ausgebaut. Die aus diesen Erfahrungen gewonnenen Erkenntnisse trugen maßgeblich zur Verbesserung der Schutzmechanismen und zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit nationaler Informationssysteme bei.

Der Bericht hebt zudem Fortschritte beim Ausbau der zuständigen Strukturen, bei der Entwicklung nationaler Strategien sowie bei der Verbesserung der Koordination zwischen verschiedenen Institutionen hervor. Ebenso wird die Stärkung der Reaktionsfähigkeit gegenüber digitalen Bedrohungen als zentraler Faktor für die positive Bewertung genannt.

Die aktuelle Platzierung bestätigt, dass Albanien erhebliche Fortschritte beim Aufbau eines stabilen und leistungsfähigen Cybersicherheitssystems erzielt hat und sich zunehmend an internationalen Standards sowie bewährten Praktiken orientiert.

Quelle: https://ncsi.ega.ee/country/al/

Grußbotschaft zum Tag des Sommers (Dita e Verës)

Der Honorarkonsul Thomas Druyen wünscht allen Albanerinnen und Albanern, wo immer sie sich auf der Welt befinden, ein frohes und gesegnetes Fest zum Tag des Sommers (Dita e Verës).

Möge dieses traditionelle Fest, das für Erneuerung, Hoffnung und Lebensfreude steht, Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Glück und Zuversicht bringen. Zugleich soll es die Verbundenheit zur albanischen Kultur und Gemeinschaft stärken, über Grenzen hinweg.

Herzliche Grüße und die besten Wünsche für einen sonnigen, freudvollen Frühling.

Thomas Druyen
Honorarkonsul

„Joy and Fear of Europe“, ein deutsch-albanisches Kunstprojekt zwischen Politik und Kultur

Der in Düsseldorf und weit darüber hinaus renommierte Maler und Künstler Stephan Kaluza setzt die vom Honorarkonsul Prof. Dr. Thomas Druyen initiierte Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Tirana (UART) fort. Gemeinsam mit den Studierenden der Malerei arbeitet er an einem neuen Projekt mit dem Titel „Joy and Fear of Europe“.

Eine Woche lang war Stephan Kaluza persönlich vor Ort in Tirana, um mit den Studierenden intensive Gespräche zu führen und ihre Entwürfe zu besprechen. In individuellen Konsultationen wurden Skizzen entwickelt, aus denen bis zum kommenden Semester fertige Gemälde entstehen sollen. Dabei standen die jungen Künstlerinnen und Künstler nicht nur mit Kaluza selbst, sondern auch mit den Professorinnen und Professoren der UART im engen Austausch, die den Prozess beratend und unterstützend begleiten.

Mit diesem Projekt verfolgt Stephan Kaluza ein übergeordnetes Ziel: eine stärkere Verbindung zwischen Politik und Kultur, ein Zusammenwirken von Macht und Geist. Ganz im Sinne eines Gedankens, den Olaf Scholz bereits vor der Bundestagswahl 2011 in der ZEIT formulierte, sieht Kaluza Künstlerinnen und Künstler als aktive Mitgestalter des politischen Raums. Kunst soll nicht nur spiegeln, sondern mit Leidenschaft formen.

Die Studierenden ermutigt er daher, kritisch und tiefgründig zu denken und Botschaften zu entwickeln, die über persönliche Emotionen hinausgehen. Ihre Werke sollen Fragen Europas, seiner Hoffnungen und Ängste, seiner Identität und Zukunft sichtbar machen.

In diesem Zusammenhang verweist Kaluza auch auf Friedrich Nietzsche, der schrieb:

„Welche Mittel haben wir, die Dinge schön, anziehend und begehrenswert zu machen, wenn sie es nicht sind? — Und ich meine, sie sind es niemals an sich. Die Wahrheit ist hässlich: Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen.“

Das Projekt „Joy and Fear of Europe“ versteht sich somit als künstlerischer Beitrag zur europäischen Selbstreflexion, getragen von jungen Stimmen, unterstützt durch internationale Zusammenarbeit und ermöglicht durch die Initiative des Honorarkonsuls Druyen.

Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Rama und Vučić über den Weg des Westbalkans in die EU

Die EU-Erweiterung und die Zukunft des Westbalkans bleiben zentrale Themen für Europa. Der Beitrag „Ein realistischer Weg in die EU“ von Albaniens Ministerpräsident Edi Rama und Serbiens Präsident Aleksandar Vučić wurde in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. Darin plädieren sie für einen realistischen und glaubwürdigen Weg zur EU-Mitgliedschaft für die Länder der Region.
„Wir verstehen die Bedenken. Aber die Erweiterung liegt im Interesse aller.

Seit dem Fall der Berliner Mauer hat kaum etwas die Europäische Union so stark verändert wie ihre Erweiterung. Indem die EU ihre Institutionen, Regeln und Märkte auf neue Mitglieder ausdehnte, trug sie dazu bei, Demokratie, Stabilität und Wohlstand in weiten Teilen des Kontinents zu verankern. Kein anderes politisches Instrument hat Europa tiefgreifender oder friedlicher verändert. Doch seit 2013 ist kein neues Mitglied mehr der EU beigetreten. Auch wenn dies nicht unbedingt mangelndes Engagement widerspiegelt, sondern ein komplexeres Umfeld – interne Reformen, geopolitische Spannungen, institutionelle Beschränkungen und legitime Bedenken in den Mitgliedstaaten –, bleibt die harte Wahrheit: Diese traurige und entmutigende Realität dauert schon viel zu lange an.

Die Errungenschaften des europäischen Projekts sind unbestreitbar. Keine Generation von Europäern hat einen solchen Frieden, eine solche Mobilität und einen solchen Wohlstand erlebt. Die Erweiterung spielte dabei eine zentrale Rolle, indem sie eine Gemeinschaft ausdehnte, die auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftlichem Austausch beruht. In unserem Teil Europas, dem Westbalkan – einer Region, die geographisch von der EU umgeben und historisch mit Europas Schicksal verbunden ist –, bleibt die Aussicht auf Mitgliedschaft der stärkste Motor für Reformen, Investitionen und Versöhnung. Die EU ist durch finanzielle Unterstützung, politischen Dialog und sektorale Integration weiter stark engagiert. Dafür sind wir dankbar. Doch die transformative Wirkung einer Vollmitgliedschaft wurde bisher nicht verwirklicht. Es ist höchste Zeit, dass die EU erkennt: Im Westbalkan liegt eine neue Frontlinie für Investitionen in die Stärke der EU.

Viele Europäer fragen, ob die EU mit deutlich mehr Mitgliedern noch wirksam funktionieren kann. Sorgen über Entscheidungsfindung, institutionelles Gleichgewicht und politischen Zusammenhalt sind legitim. Führende Politiker in Paris, Berlin und anderswo haben betont, dass interne EU-Reformen nötig sein könnten, damit eine erweiterte EU fähig bleibt, entschlossen zu handeln. Wir sind nicht naiv. Diese Argumente haben Gewicht. Wir haben – oft auf die harte Tour – gelernt, wie schwierig es ist, alle Mitgliedstaaten davon zu überzeugen, unsere Beitrittsprozesse zu beschleunigen, und wie leicht Fortschritt blockiert werden kann, oft aus Gründen, die in innenpolitischen Erwägungen einzelner Mitgliedstaaten wurzeln. Künftigen Mitgliedern zu sagen, sie müssten EU-Reformen abwarten, bevor sie beitreten, käme aber einer Schließung der Tür gleich: Noch mehr feierliche Reden, in denen ein Bekenntnis zur Aufnahme neuer Mitglieder bekräftigt wird, während tatsächlich wenig oder gar nichts passiert. Das wäre falsch, kontraproduktiv und in diesen Zeiten sogar gefährlich. Wir sind uns völlig bewusst: Der Weg zur Mitgliedschaft verlangt tiefe und oft schmerzhafte Reformen, die Angleichung an EU‑Standards in praktisch jedem Bereich des öffentlichen Lebens. Das ist kostspielig und politisch schwierig – wird aber unternommen, weil das Ziel es wert ist. Unsere beiden Länder und die gesamte Region – mit all ihren Unterschieden und gemeinsamen Herausforderungen – haben sich in einer Weise verändert, die noch vor einem Jahrzehnt unvorstellbar gewesen wäre. Reformen und Fortschritt können aber nicht allein auf Glauben beruhen. In Teilen des Westbalkans hält die Begeisterung für die EU trotz schmerzhafter Enttäuschungen an. Albaner sind und bleiben optimistisch. Serben sind skeptischer. Doch in der Region gibt es einen gemeinsamen Nenner: Die Menschen müssen sehen, dass der Prozess glaubwürdig und die Mitgliedschaft in angemessener Zeit erreichbar ist.

Wir haben diesen Beitrag gemeinsam verfasst, da wir erkennen, dass Europa heute zwei gleichermaßen legitime Ziele verfolgt: Kandidatenländer suchen einen realistischen Weg zur Vollmitgliedschaft. Mitgliedstaaten wollen die Handlungsfähigkeit und Einheit der EU bewahren. Diese Spannung muss kein Nullsummendilemma sein. Mit Vorstellungskraft und politischem Willen kann – ja muss – daraus eine strategische Chance werden. Deshalb plädieren wir für eine beschleunigte Integration vorbereiteter Kandidatenländer in den Binnenmarkt und den Schengenraum. Dies könnte den Bürgern spürbare Vorteile bringen und zugleich die wirtschaftliche und geopolitische Position der EU stärken, ohne die Entscheidungsarchitektur der EU zu belasten und ihr institutionelles Gleichgewicht zu verändern. Er würde weder Vetorechte noch zusätzliche Kommissare, Abgeordnete im Europaparlament oder Änderungen der Abstimmungsstrukturen bedeuten. Wir sind überzeugt, dass dies die Bedenken jener Mitgliedstaaten mildern würde, die einer größeren Erweiterung zögerlich gegenüberstehen – auch weil es für sie deutlich leichter würde, den Prozess in ihrer Öffentlichkeit überzeugend darzustellen.

Die EU-Erweiterung war nie ein Akt der Wohltätigkeit. Sie war eine gegenseitig vorteilhafte Investition. Die EU gewann Märkte, Talente, strategische Tiefe und politische Stabilität. Neue Mitglieder gewannen Wohlstand, Sicherheit und eine Stimme bei der Gestaltung Europas. Vor allem gewann der Frieden auf unserem Kontinent weiter an Boden – in einem Ausmaß, wie es in der europäischen Geschichte zuvor nie der Fall war. Europas Gegner leben von Narrativen des Niedergangs und der Spaltung. Europas Stärke kam stets aus seiner Fähigkeit, Krisen in Integration und Vielfalt in Einheit zu verwandeln. Das nächste Kapitel dieser Geschichte ist noch nicht geschrieben. Bei sorgfältiger Gestaltung, gegenseitigem Vertrauen und neuem politischem Mut kann daraus eine neue europäische Erfolgsgeschichte werden – nicht nur für den Westbalkan, sondern für Europa insgesamt.“

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Thomas Druyen: „Wir müssen die Schule retten“: Debatte über KI im Bildungssystem

Der Zukunftsforscher Prof. Dr. Thomas Druyen, zugleich Honorarkonsul der Republik Albanien, hat sich in der aktuellen Debatte über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungssystem deutlich positioniert. Seiner Ansicht nach steht das traditionelle Bildungssystem vor einem grundlegenden Wandel und muss sich dringend an die neue technologische Realität anpassen.

In Deutschland wird derzeit intensiv darüber diskutiert, wie KI sinnvoll in Schulen integriert werden kann. Während einige Stimmen strengere Regeln oder sogar Verbote fordern, plädieren andere für eine stärkere Einbindung der Technologie in den Unterricht. Für Druyen ist jedoch klar: Das Problem liegt tiefer.

„Die alte Bildung ist tot. Unser Bildungssystem stammt aus einer Welt, die es nicht mehr gibt“, erklärt der Zukunftsforscher. Prüfungen würden noch immer hauptsächlich auswendig gelerntes Wissen messen, während außerhalb der Klassenzimmer KI bereits Entscheidungen treffe und Prozesse antreibe. Dadurch verliere Bildung zunehmend an Wirkung.

Nach Ansicht von Druyen lernen viele Kinder heute vor allem für das System, nicht für das Leben. Schulen würden häufig Anpassung trainieren, anstatt Urteilskraft zu fördern. Gleichzeitig nutzen Jugendliche KI bereits täglich, jedoch oft ohne Anleitung und ohne klare Verantwortung. Genau darin sieht er eine große Gefahr.

Druyen warnt jedoch auch vor einfachen Lösungen. Weder ein vollständiges Verbot noch eine unkritische Nutzung von KI seien sinnvoll. „KI ist längst Realität. Wer sie verbietet oder ignoriert, macht junge Menschen unfähig. Wer sie blind nutzt, macht sie unmündig“, betont er.

Als möglichen Ausweg sieht der Wissenschaftler eine grundlegende Neuausrichtung des Lernens. Unterricht müsse stärker auf Zukunftsfragen ausgerichtet sein, kreatives Denken fördern und praktische Erfahrungen ermöglichen. Lehrer sollten dabei weniger als Kontrolleure auftreten, sondern vielmehr als Coaches, die Schülerinnen und Schüler beim selbstständigen Lernen begleiten.

In diesem Zusammenhang spricht Druyen von einer „Zukunftspädagogik“, in der KI als Werkzeug und Unterstützung dient – nicht als Ersatz für menschliches Denken. Lernen, das sich mit realen Problemen und Zukunftsfragen beschäftigt, stärke Motivation, Kompetenzen und Selbstvertrauen junger Menschen.

Sein Appell an Politik und Bildungseinrichtungen ist eindeutig: „Wir müssen jetzt die Schule retten.“

Prof. Dr. Thomas Druyen lehrt am Institut für Zukunftspsychologie und Zukunftsmanagement der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien und gilt als einer der renommiertesten Vermögensforscher Deutschlands. Mit seinem Buch „Zukunftspädagogik“ möchte er Impulse dafür geben, wie Lernen im Zeitalter der KI neu gedacht werden kann.

Edi Rama beim ersten Treffen des „Board of Peace“

Der albanische Premierminister Edi Rama nahm in dieser Woche am ersten Treffen des internationalen „Board of Peace“ in Washington teil, bei dem Albanien zu den Gründungsmitgliedern zählt.

Das neu geschaffene Gremium versteht sich als Plattform für den internationalen Dialog zu aktuellen Konflikten und globalen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Friedenssicherung und Stabilität.

Mit seiner Teilnahme unterstreicht Rama den Anspruch Albaniens, sich aktiv in internationale Prozesse einzubringen und eine konstruktive Rolle auf globaler Ebene zu übernehmen. Das erste Treffen diente vor allem dem Austausch von Perspektiven sowie der Definition gemeinsamer Ansätze für zukünftige Kooperationen.

Feier zum Unabhängigkeitstag des Kosovo in Düsseldorf

Anlässlich des Unabhängigkeitstages der Republik Kosovo am 17. Februar 2026 lud das Generalkonsulat der Republik Kosovo zu einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf ein. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kultur sowie Vertreter der albanisch-kosovarischen Diaspora nahmen an diesem besonderen Abend teil.

Die Veranstaltung bot einen würdigen Rahmen, um die Bedeutung dieses historischen Tages zu reflektieren und zugleich die Entwicklung sowie die Zukunftsperspektiven des Kosovo hervorzuheben. In verschiedenen Beiträgen wurde die Rolle der Diaspora als wichtige Brücke zwischen Kosovo und Deutschland betont.

 

Ein kulturelles Highlight des Abends war der musikalische Auftritt der renommierten Künstlerin Rona Nishliu, die mit ihrer einzigartigen Stimme und emotionalen Darbietung das Publikum begeisterte. Ihre Performance verlieh der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre und unterstrich die kulturelle Vielfalt des Kosovo.

Auch der albanische Honorarkonsul Prof. Dr. Thomas Druyen richtet seine Glückwünsche anlässlich des Jubiläums an die Republik Kosovo. Er würdigt die positive Entwicklung des Landes und hebt hervor, dass sich der Kosovo in den vergangenen 18 Jahren zunehmend als gefestigter und verantwortungsvoller Staat etabliert hat.

Die Feier war geprägt von einem offenen Austausch, inspirierenden Begegnungen und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Sie verdeutlichte einmal mehr die enge Verbundenheit zwischen der kosovarischen Gemeinschaft in Deutschland und ihrem Herkunftsland.

Treffen mit der Vereinigung albanischer Studierender in NRW

Der Vorstand der Vereinigung albanischer Studierender – NRW e.V. traf sich kürzlich mit dem albanischen Honorarkonsul Prof. Dr. Thomas Druyen in Essen, um die Arbeit, Zielsetzungen und zukünftigen Perspektiven des Vereins vorzustellen.

Im Zentrum des Dialogs standen aktuelle Entwicklungen rund um das studentische Leben, neue Impulse für Engagement sowie die Frage, wie junge Menschen mit albanischem Hintergrund aktiv zur gesellschaftlichen Gestaltung in Nordrhein-Westfalen beitragen können.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Stärkung von Netzwerken, dem Ausbau von Kooperationen und der Förderung innovativer studentischer Projekte. Beide Seiten betonten die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs, um gemeinsame Potenziale besser zu nutzen.

Das Treffen fand in einer offenen und inspirierenden Atmosphäre statt und bot Raum für neue Ideen und Perspektiven. Es bildet eine solide Grundlage für zukünftige Initiativen und eine intensivere Zusammenarbeit.

Tourism Fair Albania 2026: Eine Messe mit klarer Vision für die Zukunft des Tourismus

Am 11. und 12. Februar 2026 wurde Tirana erneut zum Treffpunkt der internationalen Tourismusbranche. Mit der vierten Ausgabe der Tourism Fair Albania kehrte die größte ausschließlich dem Tourismussektor gewidmete Fachmesse des Landes zurück in den Kongresspalast, und setzte dabei ein deutliches Zeichen: Albanien möchte sich langfristig als wettbewerbsfähige, nachhaltige und ganzjährig attraktive Destination im globalen Tourismus positionieren.

Eine Plattform für Zusammenarbeit und Wachstum

Ziel der Messe war es nicht nur, Angebote zu präsentieren, sondern vor allem konkrete Partnerschaften zu schaffen. Der starke B2B-Fokus bringt Reiseveranstalter, Destinationen, Hotels, DMCs, HoReCa-Unternehmen, Technologieanbieter sowie öffentliche Institutionen mit internationalen Einkäufern zusammen.
Durch strukturierte Meetings und direkten Austausch sollten neue Geschäftsbeziehungen entstehen, die reale touristische Ströme und wirtschaftliche Impulse für kommende Saisons generieren.

Mit rund 40 internationalen Einkäufern aus über 18 Ländern, darunter Märkte wie die USA, Kanada, Japan, China, Thailand sowie wichtige europäische Herkunftsländer. erhielt Albanien eine wertvolle Bühne, um sein touristisches Potenzial weltweit sichtbar zu machen.